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News - Archiv

Rennnbericht Lausitzring 28.06.2011 - 21:46
Rennbericht Lausitzring Team

Bereits am Mittwochabend fuhren wir zum Lausitzring. In zwei Etappen lassen sich die doch 700 km leichter bewĂ€ltigen. Als sidecar Trophy Verantwortlicher hatte ich noch genug Organisatorisches zu erledigen. U.A. das freie Training am Freitagnachmittag. Da „mein“ Andy (Kolloch) noch vom Crash auf der Ilse of Man verletzt ist, habe ich Andy Wolfram als Beifahrer fĂŒr dieses Rennen gewinnen können.
Auch wenn es fĂŒr ihn das erste mal auf einem „gescheiten“ (F2 Gespann) Motorrad sein sollte. Leider regnete es an beiden freien Trainings am Freitag. Das hielt uns natĂŒrlich nicht ab fleißig Runden abzuspulen und uns so aufeinander einzuschießen.
Es klappte bestens, ich erklÀrte Andy wie ich das Gespann ausbalanciert haben wollte, und er setzte es genau so um. Super.

Die Zeittrainings am Samstag wurden bei trockener Strecke abgehalten. Im ersten waren wir noch Vierte in der Gesamtwertung. Im Abschlußtraining hatten wir ZĂŒndaussetzer.
Diese ermöglichten uns keine schnellere Zeiten zu fahren, und so wurden wir noch von den GĂ€rner BrĂŒdern, ebenfalls auf einem F2 Gespann, abgefangen. Wir vermuteten erst den Quickshifter, den wir noch in der Box abklemmen konnten. Die letzte Runde zeigte aber keine Verbesserung.
Dann vermuteten wir den Killschalter und wechselten diesen vorsorglich aus. Weiterhin haben wir alle elektrischen Teile mit Hilfe von Ralf Unfried ĂŒberprĂŒft und trocken gelegt. Die Vermutung lag nahe, dass das Wasser vom Freitagstraining in irgendeine Verbindung eingedrungen ist. Der fĂŒnfte Trainingsrang zwang uns allerdings ins Qualirennen. Ein Novum fĂŒr mich. Hier geht es in erster Linie ums Ankommen, dann erst ist man fĂŒr die PunktelĂ€ufe gesetzt.
Samstag Nachmittag kam dann Andy noch mit Wohnwagen und neuen Lederkombis ( die weihen wir aber gemeinsam ein) auf den Lausitzring. Auch wenn er nicht fahren kann, lĂ€sst er es sich natĂŒrlich nicht nehmen vor Ort zu sein. Er gehört ja auch zum Team dazu.

Am Abend fand das traditionelle Chilliessen bei „Vossy und Beate“ statt. Da musste Konni nicht kochen, ist auch mal gut fĂŒr sie. Konni ist ja bei der Abwicklung der Trophy voll eingebunden, und daher auch mal froh, sich an einen gedeckten Tisch setzen zu können.

Sonntagmorgen, abtrocknende Bahn. Mein Wetter. Das Rennen wurde als Wetrace gestartet. Die Bedingungen waren perfekt fĂŒr uns. Wussten wir doch schon vom verregneten Freitagstraining wo es besonders rutschig war. Am Start sahen wir die Nase von Nussbaum/Aebischer, das sollte allerdings der einzige Kontakt mit den Gegnern sein.
Schnell setzten wir uns um 5 Sekunden pro runde von den Verfolgern ab. Nach fĂŒnf Runden wurden wir als Sieger mit ĂŒber 26 Sekunden Vorsprung abgewunken.
Da mit Schrauber Manni nie die Distanz zu den Verfolgern anzeigte, habe ich auch den Druck nicht rausgenommen. Durch die nahe stehenden mauern hat man oft einen falschen akustischen Eindruck. Es ist eben nur der reflektierte eigene MotorlÀrm und kein Gegner.
Da in der letzten Rennrunde Öl auf der Strecke verteilt worden ist, wurde der Sprint (Wertungslauf ĂŒber geplante 6 Runden) ersatzlos gestrichen worden. So hat man dem Veranstalter die Möglichkeit gegeben, nach der aufwendigen Reinigung der Strecke zurĂŒck in den Zeitplan zu finden. Es stand also nur das rennen ĂŒber 10 Runden an. Der start war gut, und so fĂ€delten wir uns als 5 ein. Die GĂ€rners haben wir ausbeschleunigt, dafĂŒr hatten wir Nussbaum/Aebischer vor uns. Die sind mit Ihrem F1 Gespann natĂŒrlich nicht so leicht zu ĂŒberholen. Die schnelle Rechtskurve lag uns besonders. Da habe ich SchwĂ€chen unseres direkten Gegners ausmachen können.
Die Spitze war uneinholbar einteilt. Sie haben am Ende auch das Podest unter sich ausgemacht. Zur Mitte des Rennens haben sich die GĂ€rners vorbeigequetscht. Da hatte ich wohl einen kleinen HĂ€nger,
Also galt es jetzt fĂŒr mich zwei Gegner zu beobachten. Genau in besagter Rechtskurve kam der angriff der GĂ€rners auf die beiden Eidgenossen. Dabei kamen die F1 Piloten sehr weit nach Außen was es mir ermöglichte noch mit durch zu schlĂŒpfen. Bereits in der nĂ€chsten Runde bei der Anfahrt zu besagter Kurve streckten sie die Nase ihres F1 Gespannes auf der Geraden vorbei. Aber ich ließ das Gas bis zum 50 Meterschild stehen, um dann fast ohne Bremsen einzubiegen. Ich sagte ja die Ecke liegt mir. Danach bekam ich ein Plus 1 bis Plus 2 auf der Tafel angezeigt. In den letzten drei runden schaffte ich es bis ans Hinterrad der GĂ€rners.
In der letzten Runde konnte ich aus unserer Paradekurve so viel Schwung mitnehmen das ich an den GĂ€rner BrĂŒdern vorbei kam. Beim Anbremsen der nĂ€chsten Kurve wurde die gelbe Flagge geschwenkt. Hier lag ein Beifahrer im Kiesbett. Ich war zwar schon vor den Beiden, ließ aber Max und Marven nach der Kurve wieder vorbei. Ich nahm mir vor aus der letzten Linkskurve sehr frĂŒh zu beschleunigen und den Rest bis zum Zielstrich zu erledigen. Ich gab etwas zu frĂŒh Gas, der Seitenwagen stieg hoch, das war’s dann. Mit einer Sekunde RĂŒckstand wurden wir 5 im Gesamtklassement, Zweiter bei den F2 Gespannen.
Es war ein spannendes rennen, das Ergebnis geht voll in Ordnung. Andy hat sich toll geschlagen, ich denke seine Meinung ĂŒber die F2 Gespanne hat sich geĂ€ndert. Am Schluss hat er das Gespann verstanden, vor allem rechts herum, das habe ich deutlich gespĂŒrt. Nochmals vielen Dank von hier an sein „AushilfstĂ€tigkeit"
Auf Grund des vernĂŒnftigen Zeitplans des Veranstalter war unser letztes Rennen bereits um 13.40 zu Ende. Danach die Siegerehrung. Einpacken und gegen 15.30 frisch geduscht auf die Autobahn. Unterwegs haben wir noch mit „Schmitzes“ eine Runde Fast Food eingelegt. Danach sind wir durchgefahren.
Jetzt gilt es fĂŒr den red Bull Ring in zwei Wochen einen weiteren Beifahrer zu organisieren, da der eine Andy noch nicht kann, und der andere Andy beruflich verhindert ist.
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